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Das nehme ich mit aus meiner Zeit als Psychotherapeutin für meine Arbeit als Mentorin für Mütter




Ich habe jahrelang auf in einer Psychiatrie auf einer Psychotherapiestation für BorderlinepatientInnen gearbeitet. Was BorderlinepatientInnen gemeinsam haben ist der grosse Selbsthass, der sich entwickelt hat, weil sie in einem (meist) traumatischen Umfeld aufgewachsen sind.

Ich kenne viele Frauen, die nicht psychisch krank sind und trotzdem mit Selbsthass zu tun haben. Die meisten, wenn es um ihren Körper geht oder wenn sie ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen. Und glaube mir, ich war auch dort. Deshalb hatte ich auch immer sehr viel Verständnis für meine PatientInnen.


Was ich mitnehme von dieser Arbeit ist, dass Akzeptanz, Selbstliebe und unsere Gefühle das A und O sind für ein glückliches Leben.


Akzeptanz ist der erste Schritt zu einer Veränderung, wie du sie dir wünschst.

So lange du etwas nicht akzeptierst, bist du krass ausgedrückt im Krieg damit. Du kannst zwar die Situation verändern auch wenn du sie nicht akzeptierst aber du wirst es mit Widerstand, Kampf und Gewalt (eben wie im Krieg) tun. Willst du dir wirklich auf diese Weise dein Leben kreieren?


Akzeptierst du die Situation so wie sie ist, kannst du sanft werden und liebevoll eine Lösung suchen. Klingt das nicht viel schöner und entspannter? Vor allem in Bezug auf deine Kinder?


SELBSTLIEBE. So so so wichtig und doch so schwierig für die allermeisten. So lange du dich nicht zu 100% bedingungslos selbst liebst, so lange wird es immer einen Teil in dir geben, der dich bewusst oder unbewusst sabotieren wird. Denn auch wenn du dir nur einen winzig klitzekleinen Funken an Selbstliebe nicht gönnst, bist du in deinen eigenen Augen nicht würdig, dass sich deine Wünsche zu 100% erfüllen dürfen. Wenn Selbstliebe ein zu grosser Schritt für dich ist, dann akzeptiere das (hallo Akzeptanz 😉) und dann mach einen Waffenstillstand mit dir. Das war auch in der Klinik immer der erste Schritt mit meinen Patientinnen.


GEFÜHLE. Unsere Gefühle sind so viel mehr als nur die angenehme oder unangenehme Wahrnehmung in uns drin. Sie steuern und kreiern unser Leben! Deshalb ist es wichtig, dass du ALLE Gefühle erlaubst. So lange es Gefühle gibt, die du vermeidest, so lange hältst du diese Gefühle bei dir gefangen und ziehst gleichzeitig Situationen an, die wieder diese Gefühle auslösen (klingt paradox, ich weiss, aber so ist es). Willst du wirklich frei werden von diesen alten Gefühlen musst du sie akzeptieren und fühlen. DANN bewegen sie sich und du wirst frei ❤️

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